• Magisterstudium der Linguistik, Anglistik und Theologie in Köln
  • Familiengründung, 3 Kinder
  • 1988 bis 1993: Arbeit in der Schwangerschaftskonfliktberatung in Heidelberg
  • 1996 bis 2003: Toronto, Kanada; Fortbildungen in Kunsttherapie und Bildereinrahmung
  • 2002 bis 2021: selbstständig berufstätig als Bildereinrahmerin
  • 2020 bis 2021: Tätigkeit als Altenpflege-Helferin
  • seit 2008: Reisen nach Äthiopien während meiner Urlaubszeiten
  • August 2008 bis März 2013: drei Einsätze zur Schulung Einheimischer in Grundlagen der Linguistik
  • 2016 bis 2022: neun Workshops: Entwicklung von Orthografie und Leselernbüchern für die Tsaara-Sprache,  Ausbildung Einheimischer zu Lehrern, beauftragt und koordiniert von Wycliffe Ethiopia
  • Oktober 2019: feierliche Übergabe des übersetzten Johannes-Evangeliums und des Leselernmaterials im Tsaara-Dorf Oshka
  • November 2021:  Schulung von Tsaara-Grundschullehrern
  • seit März 2022: vollzeitige Tätigkeit in der Alphabetisierung im Auftrag der Kontaktmission, inzwischen auch für weitere Sprachgruppen (Zay, Inor, Muhur, Nayi)
  • September 2023: Abschluss der ersten theologischen Prüfung des Neuen Testaments
  • März 2024: Revisorenkonferenz zur sprachlichen Prüfung des Tsaara NTs
  • Verhandlungen mit der Bildungsbehörde und dem Lehrerkolleg in der Kafa-Zone zur Einführung von muttersprachlichem Tsaara-Unterricht in den Grundschulen
  • 2025: Beginn des 4jährigen LIFT-Projekts zur Qualitätsverbesserung muttersprachlichen Unterrichts an Grundschulen der Tsaara, Nayi und Kafa-Sprachen

 


Was mich zu den Tsaara führte?

Es war als Jugendliche schon mein Traum, in Afrika an einer noch unerforschten Sprache zu arbeiten. Mein Leben führte mich zunächst zu verschiedenen anderen Aufgaben.  Der Gedanke jedoch ließ mich nicht los bis ich 2008 zum ersten Mal die Gelegenheit bekam, nach Afrika zu reisen um für mich zu klären, ob ich 20 Jahren nach dem Studium mein Fachwissen noch würde anwenden können. Seit 2010 bin ich nun regelmäßig in Äthiopien unterwegs, um meinem ursprünglichen Traum nachzugehen.  Die Reise ist noch längst nicht beendet. Seit 2022 habe ich Wohnung und Arbeitsstelle in Deutschland verlassen, um nun vollzeitig in der Alphabetisierung arbeiten zu können. Gerne kannst du detaillierte Reiseberichte, Erfahrungsnotizen und schriftliches Info-Material hier anfordern. Oder dich in den Verteiler meines regelmäßg erscheinenden Rundbriefs (ca 6-8 x pro Jahr) aufnehmen lassen.


Hinweis: Bitte die mit * gekennzeichneten Felder ausfüllen.